Geschichte
Am 27. Januar 1947 wurde der Gewerbepolizei in Neuwied die Betriebsgründung der Firma Vogtmann & Herold als Autoelektro-Werkstatt und Batterieladestation angezeigt. Der 40 Jahre alte gelernte Schmied und spätere Meister der Autoelektrik Karl Vogtmann und der 33 Jahre alte Kunstschlosser Johannes Herold legten mit ihrem handwerklichen Können und ihrer verbindlichen Art den Grundstein für eine erfolgreiche Entwicklung der Firma Vogtmann & Herold. Die Betriebsgründer hatten sich bei der Firma Philipp Wirtz Automobile in Neuwied kennengelernt. Der erste Firmensitz war in einem bescheidenen Gebäude in der Engerser Straße 77. Ebenfalls am gleichen Standort waren die Firmen Helmut Sattler Autowerkstatt und der Auto-Kühler-Reparaturbetrieb Willi Reuschenbach ansässig. Die Enge der Werkstatt war erdrückend. Reparaturen an Fahrzeugen wurden im Innenhof und vor dem Haus auf der Straße bei Wind und Wetter vorgenommen. Zwei Jahre später teilte die Stadt Neuwied mit, dass der Beginn des Gewerbebetriebes von Vogtmann & Herold auf den 15.01.1949 festgesetzt worden ist.

Geschichte

Als 1953 die erste Werkstatt mit Unterstellplätzen und ausreichender Hoffläche in der Engerser Straße 96/98 bezogen wurde, waren die Herren Vogtmann und Herold glücklich und stolz. Zu dieser Zeit bestand das Team aus sechs Personen: Buchhalter, zwei Gesellen, Lehrling und die beiden Betriebsgründer. Regelarbeitszeit war die 48-Stunden-Woche, ganz zu schweigen von der Vielzahl der Überstunden. Als auch dieser Platz nicht mehr ausreichte, wurden beim Nachbarn leer stehende Schreinereiräume mit Büroraum angemietet. 1956 wurde Vogtmann & Herold autorisierter Vertragspartner von Bosch. Dadurch wurden neue Betätigungsfelder – wie Dieseleinspritzpumpen und Einspritzdüsen – erschlossen. Ab diesem Zeitpunkt wurde bereits großen Wert auf eine regelmäßige Mitarbeiter-Weiterbildung gelegt.

Geschichte

1965 ging es auf dem 9.000 Quadratmeter großen Betriebsgelände in der Danziger Straße 4 im Neuwieder Industriegebiet und nunmehr 50 Mitarbeitern in eine neue Ära. Bei der Eröffnung waren die Redner voll des Lobes angesichts der Entwicklung des Unternehmens sowie den Mut, die neue Werkstatt von der Innenstadt nach draußen auf die grüne Wiese zu verlegen. Bereits im Jahre 1979 nahm Vogtmann + Herold (ab jetzt moderne Schreibweise mit +) am Elobil-Wettbewerb der Robert Bosch GmbH teil. Unter Leitung von Johannes Herold jun. entstand ein Glasfaserfahrzeug, das mit elektrischem Antrieb 55 km/h schaffte. Ein weiteres Betriebsgebäude wurde 1984 fertig gestellt. Autoteile Richard Clasen wurde erworben und von der Stadt in das neue Gebäude umgesiedelt. Ein Jahr später wurden von der Firma Kurt Beitzel in Weißenthurm die Betriebsausstattung für Fahrtschreiber- und Taxameter-Instandsetzung sowie der Reparaturvertrag mit Kienzle übernommen. Vogtmann + Herold investierte beachtliche Beträge in die Diesel-Werkstattausrüstung und gehört damit zu den spezialisierten und anerkannten Bosch-Dieselcentern. Die mit hoher Präzision gefertigten Diesel Einspritzsysteme erfordern dieses. 1990 kam es zum Abschluss eines Lizenzvertrages mit dem Heizgeräte- und Schiebedachhersteller Webasto AG über die Fertigung von Heizgeräten und die Herstellung von Ersatzteilen. Im Jahr des 50-jährigen Betriebsjubiläums übernahm Vogtmann + Herold den Bosch-Dienst der Firma Philipp Scherer in Koblenz. Am Jahresende 1999 erfolgte der Umzug in die eigene Immobilie in Koblenz, Am Berg 4. Bereits ab dem Jahr 2002 wurden bei Vogtmann + Herold Benzinfahrzeuge auf Autogas umgerüstet. Damit einhergehend wurden in Koblenz und Neuwied Autogas-Tankstellen errichtet. Mit der Übernahme der seit 1973 in Koblenz tätigen Firma Josef Schneider ist Vogtmann + Herold seit 2008 ebenfalls ein Spezialist für Unfallinstandsetzung und Autolackierung. Im gleichen Jahr wurde von Bosch der Classic-Service mit zwölf Bosch Service-Partnern ins Leben gerufen. Vogtmann + Herold spezialisierte sich ebenfalls für dieses Classic-Netzwerk und damit auf klassische Automobile, Old- und Youngtimer.

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